Bericht zur Statistik 2006

Die Beratungsstelle hat wie im Vorjahr annähernd 200 Fälle bearbeitet. Zusätzlich kamen 114 Kurzfälle hinzu, das heisst, einmalige Telefonate, Kurzberatungen und Meldungen der Polizei, Behörden oder anderen Beratungsstellen.

Ein grosser Teil der Fälle (142) waren Beratungen ohne finanzielle Hilfe der Opferhilfe. 54 Klientinnen und Klienten beanspruchten finanzielle Soforthilfen, die in Rechnung gestellt wurden. Die Zuweisungen der Hilfen sind erste juristische Hilfe (43) durch einen Anwalt oder Anwältin, medizinische Hilfe (4), therapeutische erste Hilfe (37), soziale Hilfe und Beratung (50), Schutz und Unterkunft (16) und Frauenhausaufenthalte (13), Massnahmen zum Schutz des Kindes (9), das heisst, Meldungen an die Kindesschutzgruppe oder Vormundschaft. Vermittelte Aussprachen gab es 10. Von den 196 Beratungen gab es 33 (16,8%) Beratungsfälle, bei denen Kinder und Jugendliche betroffen waren. Der Hauptteil der Klientinnen und Klienten waren zwischen 30 und 64 Jahre alt. 3⁄4 der Klientschaft ist weiblich, 60% haben einen Schweizer Pass.

Auffällig ist die 15%-ige Zunahme von Häuslicher Gewalt, von 80 auf 92 Beratungen. Dagegen haben die Strassenverkehrsopfer um die Hälfte abgenommen, von 20 auf 9 Fälle.

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